Oslo – Norwegen
Im Frühling diesen Jahres, machten wir (Freundin und ich) einen 3-Tage-Abstecher in Norwegens Hauptstadt Oslo. Mit Ryanair, wie könnte es anders sein, flogen von Frankfurt-Hahn nach Oslo-Sandefjord einem kleinen Flughafen, etwa 150 km vom Zentrum entfernt. Der Bus vor dem Terminal wartete bis sich schliesslich jeder Gast niedergelassen hatte, und fuhr dann los. Die Fahrt dauerte so um die 2 Stunden, und endete am zentralen Busterminal in Oslo. Unser Hotel “Grand-Hotel” gelegen in der Hauptstrasse war leicht ausfindig zu machen.
Nach dem Checkin und einer kurzen Erfrischung ging es auch gleich auf Entdeckungsreise. Das Wetter war gut, etwas frisch doch die Sonne schien. Zunächst erreichten wir den historischen Hafen, welcher sich in einer kleiner Bucht befindet. Etwas später erklommen wir die einstige Burg der Stadt, gut erhalten, und mit unzähligen Panoramablicken ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert.
Abends, suchten wir natürlich ein Restaurant und fanden uns dann gleich nochmal im Hafen wieder. Das Viertel ist bestens bekannt für viele Ausgehmöglichkeiten, Bars und Restaurants gibt es hier zu genüge. Das Essen war ausgezeichnet, mit passendem Wein verweilten wir bis spät in dem Lokal. Ein letzten Abendspaziergang zurück zum Hotel beendete diesen ersten Tag.
An einem herrlichen Frühstücksbuffet stärkten wir uns erstmals für den uns bevorstehenden Tag: Tag der Museen. Wiederum im Hafen starteten wir unsere Oslo-Rundfahrt und zwar setzten wir mit einem Wassertaxi zu einer kleinen Halbinsel über. Das Fram-, sowie das Wikingermuseum standen auf als erstes auf dem Programm. Gut besucht waren sie allemal, d.h. mit Bussen wurden ganze Touristenherden zu den Sehenswürdigkeiten befördert.
Nach einem kurzen Besuch im Supermarkt, führten wir unseren Rundgang fort. Nächstes Ziel der “Holmenkollen”, Oslos Skipsringanlage etwas ausserhalb gelegen. Mit einer S-Bahn gelangten wir zu diesem weiteren Highlight. Nur schade, dass das Wetter nicht mitspielte, bedeckt und regnerich. Wir liessen uns aber nicht davon abhalten und erklommen zu Fuss und im Lift den Turm. Die Sicht geht weit in den Oslofjörd hinein. Auch hier lohnt sich die Fahrt dorthin. Auf dem Rückweg stiegen wir einige Stationen später schon wieder aus. Der Vigeland-Park ist an den Wochenenden wirklich gut besucht, ob nur Tourist oder Heimisch, der Park gefällt jedem. Die ganze Anlage ist dem Künstler – Bildhauer Gustav Vigeland gewidmet, somit ist es nicht verwunderlich wenn nur Skulpturen aus seiner Sammlung dort stehen.
Am frühen Abend sind wir dann auch zurück ins Hotel, haben etwas relaxed ehe wir im Hard Rock Café einen fetten Burger assen. Anschliessend bummelten wir noch etwas um die Blocks. Dabei fiel uns auf, dass die Jugendlichen schon sehr früh in der Nacht stockbetrunken waren. Dies erklärt sich zum Teil durch die hohen Alkoholpreise, zuerst wird zu Hause unter Freunden getrunken bevor man sich dann in einen Club begibt. Ist nicht so unser Ding gewesen…
Sonntag = Abreisetag, da wir nicht viel mit hatten, brauchten wir auch nicht viel zu packen. Es regnete. Eine Visite des Rathauses eigenete sich gut um dem Nass zu entgehen, bedauerlicherweise ist der impressionante Bau nicht weiter interessant. Dennoch harrten wir dort noch eine Weile aus. Eine Tour durch den Park des Schlosses, gelegen am Ende des Karl Johan’s Gate, rundete die Sehenswürdigkeiten ab. Eine letzte Stärkung im Hotel musste sein, bevor wir uns dann wieder auf den Weg machten. Und zwar ging es zum Flughafen. So um Mitternacht erreichten dann müde wir Luxemburg. Weitere Informationen hier.



