Im Gespräch – Rucksacktiere.de

| Im Gespräch | 03/07/2009 | 1 Kommentar

So, es ist wieder an der  Zeit… für ein Gespräch. Heute zu Gast sind die beiden Autoren von dem neuen Trekking-Podcast “Rucksacktiere“. Vor einiger Zeit hatte ich schon über dieses Projekt berichtet, jetzt können sich Hannes & Timo selbst zu Wort melden.  Was sie genau auf meine Fragen geantwortet haben, das seht ihr gleich.

Rucksacktiere - Podcast

Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen.

Könntet ihr euch kurz vorstellen und uns den Namen „Rucksacktiere“ etwas genauer erklären!

Hannes & Timo: Wir sind Hannes (23, Azubi Ergotherapeut) und Timo (24, Informatikstudent). Der Begriff “Rucksacktier” ist entstanden, als wir einen Namen für unsere Webseite gesucht haben. Der Name ist eine Anspielung auf unsere großen Rucksäcke, “mit denen man aussieht wie ein Rucksacktier” so meinte Hannes es zumindest beiläufig. Wir fanden den Namen sehr lustig und einprägsam und haben uns so dieses Kunstwort auf die Fahnen geschrieben.

Wie kam es zu der Idee einen Podcast zum Thema „Outdoor und Trekking“ zu machen? Gibt es irgendwelche Vorbilder?

Hannes: Ich war einfach der Meinung, dass es sinnvoll ist, anderen Leuten von den eigenen Erfahrungen mit Ausrüstungen und Touren zu berichten. Informationsaustausch halte ich gerade im Bereich Outdoor für sehr wichtig, da hier wirklich entscheidend ist, wie sich die Ausrüstung in der Praxis bezahlt macht und nicht, wie schön sie in der Werbung des Herstellers beworben wird. Vorbilder gab es von meiner Seite eigentlich keine.

Timo: Podcasts begleiten mich schon einige Jahre. Da ich oft zu Fuß, oder mit der Bahn unterwegs bin, höre ich eigentlich immer Musik oder eben Podcasts. Nachdem der Glücksritter- und der Trekking-Podcast eingestellt wurden, habe ich eine Weile nach einem deutschen Outdoor-Podcast gesucht, leider vergeblich. Um diese Lücke zu schließen, haben wir dann eben selbst einen Podcast auf die Beine gestellt.

Wie kann man sich die Produktion einer solchen Episode vorstellen? Wie entsteht die Idee für ein bestimmtes Thema?

Hannes: Das ist alles andere als einfach. Um einen professionellen Podcast zu erstellen, benötigt man ein angemessenes – leider auch sehr teures – Equipment. Danach macht man sich auf die Suche nach einem musikalischen Thema mit Wiedererkennungswert. Für das eigentliche Thema wird dann ein Skript ausgearbeitet, welches gut und gerne 5 DIN A4 Seiten umfassen kann und von den unterschiedlichsten Leuten gelesen und korrigiert wird. 15 Minuten vor der eigentlichen Aufnahme wird dann alles nochmal in einem Brainstorming zusammengefasst und für die Sendung vorbereitet.

Timo: Richtig, bei einem professionellen Podcast läuft das so. Bei Hannes und mir läuft das ganze noch relativ chaotisch ab. Die Absprache erfolgt fast ausschließlich telefonisch. Themen “ergeben” sich mehr oder weniger. In groben Stichpunkten wird dann notiert, was man eigentlich sagen möchte. Wenn alles unter Dach und Fach ist, treffen Hannes und ich uns zur eigentlichen Aufnahme. Diese wird dann mit einer Audiosoftware nachbearbeitet, was bei unserer derzeiten Ausrüstung umbedingt notwendig ist. Einige “ähms und ähhs” werden rausgeschnitten, sowie die gröbsten Versprecher. Danach geht das Ganze auch schon in’s Netz.

Der Austausch mit den Zuhörern wird bewusst gefördert. Könnt ihr auf jedes Feedback eingehen und die Zuhörerwünsche erfüllen?

Timo: Angesichts der derzeitigen Hörerzahlen und Emails die eingehen ist das kein Problem, ja. Es wird sich zeigen, wie sich das in Zukunft entwickelt.

Was stellt ihr euch für die Zukunft von „Rucksacktiere“ vor?

Hannes: Ideen haben wir sehr viele, die Frage ist, ob wir die Zeit haben sie alle zu verwirklichen. Geplant ist auf jeden Fall, dass unser Podcast regelmäßig erscheint – und das immer zu zweit. Sendungen mit nur einer Person (wie die letzte) wollen wir in Zukunft vermeiden.
Außerdem planen wir für unseren Podcast das ein oder andere “Highlight”. Was dort genau zu erwarten ist, wollen wir hier aber noch nicht verraten! ;-)

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei den Beiden bedanken, dass sie sich die Zeit genommen und die paar Fragen beantwortet haben. Alles Gute für die Zukunft!

Hier findet ihr die Links zu den zwei ersten Episoden:

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Ein paar Worte zum Autor ()

Seit Jahren interessiert sich Aender für die Neuheiten in den Bereichen Trekking, Outdoor, Bergsteigen, Klettern. Besonders die Innovationen in Sachen technisches Equipment und Funktionalität wissen zu begeistern.

Kommentare (1)

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  1. Hi,

    das hört sich richtig gut an – falls Ihr mal Gastkommentatoren sucht, könnt Ihr Euch gerne an mich wenden.

    Erfahrungsaustausch ist im Outdoorbereich extrem wichtig, je mehr desto besser, je runder das Bild.

    Keep on rockin, we’ll keep on rollin’
    Ben

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