Beruf Abenteurer
Gestern sah ich mir durch Zufall um 20.15 Uhr die Doku “Beruf Abenteurer” auf 3sat an. Hat sie jemand von euch auch gesehen?
Der Beitrag ist mit und zum Teil von dem Schweizer Fotograf und Profi-Abenteurer Thomas Ulrich. Der, in Interlaken lebende, Sportler hat sich, zusammen mit Borge Ousland, 2007 auf den Weg in die Arktis gemacht.
Die Expedition, welche die Beiden unternahmen, führte sie vom Nordpol, auf Fridtjof Nansen‘s Spuren, nach Franz Josef Land.
Zur Geschichte: der norwegische Forscher Nansen hatte sich mit seiner Mannschaft auf dem Segelschiff “Fram” im arktischen Eis einschliessen lassen. Er wollte den Nordpol mit einer arktischen Meeresströmung erreichen; so seine Theorie. Dieses Unternehmen schlug jedoch fehl.
So machte er sich also zu Fuss auf, um den Nordpol erreichen. Er musste leider auf halber Strecke kehrt machen, und versuchte Richtung Süden voranzukommen, so erreichte er Franz Josef Land. Dort wurde er nach 2 Jahren Ausharren (im Jahr 1896) von einer britischen Expedition zurück nach Norwegen gebracht.
Nun zurück ins Jahr 2007, die Extremsportler liessen sich auf dem Nordpol absetzen, um dann gen Süden zu marschieren, auf Nansens Spuren. Nach 85 Tagen und erfolgreicher Beendigung ihrer Reise, holte sie dann das, per Satelliten-Telefon gerufene, Segelschiff ab.
Ausgestattet mit handlicher Kamera dokumentierten die Beiden ihre Reise durch das ewige Eis selbst. Und es entstanden zum Teil wirklich atemberaubende Aufnahmen.
Eine Wiederholung der Doku wird am 21. Februar 2008 um ca. 12.30 Uhr auf 3sat ausgestrahlt.
Bild: http://www.urania.de/media/event-img/Q172_469.jpg





Ich habe die Doku nicht gesehen, habe aber etwas auf der Internet Seite von Thomas Ulrich rum gestöbert. Die geführte Expedition zum Nordpol ist wirkliches interessant und ein wahres Abenteuer … mit 39.900 CHF (über 25.000 Euro) allerdings auch etwas teuer :(
Hi, bin gerade durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen. Schön gemacht! Die Doku hab ich aufgenommen. War echt gut. In dieser Güte müsste viel häufiger etwas produziert und ausgestrahlt werden. Na, wenigstens ab und zu sind solche kleine Perlen im TV-Dschungel zu finden.
Übrigens, Sven, sind 25.000 Euro ja noch fast unspektakulär. Arved Fuchs´ Projekt “Shackleton 2000″ kostete z.B. seinerzeit ungefähr das Zehnfache.