Climbing Free
Nachdem ich mir das Buch von Lynn Hill gekauft hatte, und weiter nicht gelesen hatte. Wurde es aber nun doch Zeit das Werk von dem amerikanischen Profi-Kletterer wieder aufzunehmen. Und nach den ersten Zeilen war ich bereits im Bann der Kletterwelt, welche als sehr skurril und abgeschottet von der restlichen Zivilisation beschrieben wird.
Das Buch besteht schon aus einzelnen Kapiteln, doch hängen diese als Geschichte nicht zusammen. So sind es vielmehr kleine Anekdoten aus dem Leben eines Mädchens, was das Klettern neu endeckt und sich dann mit der Zeit weiterentwickelt.
In einem ersten Teil entdeckt Lynn das Klettern für sich und kommt auch bald nicht mehr von dem Seil los. Durch ihren steten Willen voran zukommen und sich selbst vor neuen Erfahrungen nicht drückt, muss sie auch miterleben, wie sie dem Tod nur knapp entkommt.
Da in den 80er Jahren die Profi-Kletterei in den USA nicht weiter entwickelt war, reiste Lynn nach Europa, wo sie sich auch etwas länger aufhält und somit in die Kletter-Elite aufsteigt. Mit nun rund 40 Jahren versucht sie anderen Leuten das Klettern näher zubringen in dem sie Kurse anbietet.
Mir hat das Buch “Climbing Free” gut gefallen, und würde es auch jedem weiterempfehlen, welcher gerne einen Blick in eine andere Welt, in die des Sportklettern, wirft.


