Garmin – GPSmap 62

| GPS-Geräte | 15/06/2010 | 6 Kommentare

Garmin bringt ein neues GPS-Handgerät mit Tastenbedienung heraus, das GPSmap 62. Wie der Namen vermuten lässt, beerbt der Neuling das fast schon legendäre Modell GPSmap 60CSx, das unzerstörbare Arbeitspferd unter den Handgeräten. Um den vielen Fans den Umstieg so einfach wie möglich zu machen, hat Garmin alle bekannten Funktionen, die Bedienerlogik, die Menüführung und auch das Design weitestgehend beibehalten – und um diverse neue Funktionen und technischen Neuerungen erweitert.

Das GPSmap 62 beherrscht jetzt auch die Funktion ‚Custom Maps’, mit der sich auch Rasterkarten, Satellitenbilder oder selbst erstellte Pläne darstellen lassen. Es eignet sich zum Paperless Geocaching, bietet ANT+ zur Übertragung von Daten von Gerät zu Gerät und Darstellung von Herz- und Trittfrequenzdaten, hat einen üppigen internen Speicher von bis zu 1,7 GB sowie einen hochempfindlichen GPSEmpfänger der neuesten Generation mit HotFix™- Technologie. Das Garmin GPSmap 62 bringt also wirklich alles mit, um an die Erfolge seines Vorgängers anzuknüpfen!

Nachdem die letzten Neuigkeiten von Garmin fast alles Modelle mit Touchscreen-Bedienung waren (also „ohne Knöpfe“), überrascht jetzt das GPSmap 62 ein wenig. Manfred Thaler, Produkt Manager Outdoor bei Garmin, erklärt das so: „Man kann nicht sagen, dass das eine oder andere besser wäre. Einem Neueinsteiger empfehle ich ganz klar ein Modell mit Touchscreen-Bedienung. Die Menüführung ist einfacher und logischer. Wer sich aber auskennt, ist mit der Bedienung mittels Knöpfen viel schneller. Der 62er wendet sich daher eher an Intensivnutzer und Profis sowie an Anwender, die jederzeit ein gut ablesbares Display benötigen.

Während Garmin die Kennzeichen eines echten Arbeitspferdes beibehielt – Anschlussmöglichkeit einer externen Antenne und neben dem USB-Anschluss auch ein serieller Anschluss – wurde beim GPSmap 62 vor allem in Sachen Rechnerleistung und Speicher mächtig zugelegt. Im Gegensatz zum Vorgänger bieten 400 MB freier Speicher beim GPSmap 62st (bedingt durch die vorinstallierte Freizeitkarte von Europa) bzw. 1,7 GB bei den anderen Modellen viel Platz für Kartenkacheln oder Custom Maps. Denn auch diese Funktion, die bisher den Touchscreen- Geräten vorbehalten war, wird vom GPSmap 62 unterstützt. Selbst erstellte Rasterkarten, Lagepläne oder Satellitenbilder – alles kein Problem!

Dank des üppigen Speichers bietet der Neuling auch viel Platz für 2000 Wegpunkte, 200 Routen und 200 Tracks à 10.000 Trackpunkte. Das reicht auch für richtig lange Touren! Dazu tragen auch Batterielaufzeiten von bis zu 20 Stunden bei. Geocacher dürften sich über den Speicherplatz für bis zu 5000 Caches und die Paperless Geocaching Funktion freuen.

Das Garmin GPSmap 62 gibt es in drei Ausstattungsvarianten: Am günstigsten ist das Basisgerät GPSmap 62. Die beiden Varianten GPSmap 62s und GPSmap 62st sind zusätzlich mit einem elektronischen 3-Achsen-Kompass sowie einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet. Sie eignen sich damit auch für die harte Outdoor-Einsätze oder Expeditionen. Außerdem beherrschen diese beiden Modelle auch die drahtlose Kommunikation mit anderen Geräten von Garmin über die energieffiziente Übertragungstechnologie ANT+. Diese ermöglicht – mit entsprechendem Zubehör – auch die Darstellung von Herzund Trittfrequenzdaten. Beim GPSmap 62st installiert Garmin zusätzlich zur weltweiten Basiskarte auch die Freizeitkarte Europa im Maßstab 1:100.000.

Die drei neuen GPSmap 62 Modelle eignen sich für ein extrem breites Einsatzspektrum, vom Wandern über Biken, Bergsteigen oder Geocaching bis in den professionellen Bereich. Sie kommen in Deutschland noch im Sommer diesen Jahres in den Handel. Die empfohlenen Verkaufspreise liegen bei 299,– (GPSmap 62), 399,– (GPSmap 62s) und 479,– Euro (GPSmap 62st).

Eigenschaften

  • geeignet für Garmin Topokarten, BlueChart Seekarten, City Navigator NT Straßenkarten und Rasterkarten
  • Lieferung mit weltweiter, vorinstallierter Basiskarte
  • USB- Anschluss
  • Serieller Anschluss über USB (nur GPSmap 62s und 62st)
  • NMEA 0183 kompatibel
  • wasserdicht nach IPX7 (bis zu 1m Wassertiefe)
  • Display: 2,6 Zoll bzw. 160 x 240 Pixel, 65.000 Farben TFT mitHintergrundbeleuchtung
  • ANT+: drahtloser Datentransfer von Gerät zu Gerät bzw. zu geigneter Peripherie (GPSmap 62s und 62st)
  • erweiterbar mit Messsystemen: Herzfrequenz-Brustgurt, Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor (Fahrrad) (nur GPSmap 62s und 62st)
  • Speicher für 2.000 Wegpunkte, 200 Routen und 200 Tracks (à 10.000 Punkten) bzw. 5000 Geocaches
  • unterstützt Paperless Geocaching
  • Bildbetrachter
  • geeignet für Custom Maps
  • kompatibel mit den neuesten Micro SD-Karten (bis 4 GB); GPSmap 62s und 62st
  • Batteriestandzeit (2 x AA): bis zu 20 h (je nach Batterie undBenutzung)
  • Maße: 214 Gramm (inkl. Batterien), 6,6 x 15,2 x 3,0 cm (B x H xT)

Quelle: Garmin

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Seit Jahren interessiert sich Aender für die Neuheiten in den Bereichen Trekking, Outdoor, Bergsteigen, Klettern. Besonders die Innovationen in Sachen technisches Equipment und Funktionalität wissen zu begeistern.

Kommentare (6)

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  1. Max says:

    Hmm, eigentlich hatte ich ja als Nachfolger für mein eTrex Legend HCx schon eines der Oregons ins Auge gefasst. Da ich jedoch das Display des Legends sehr schätze und es auf dem Mopped immer gut ablesbar war, denke ich, dass das neue GPSmap die bessere Wahl sein könnte.

  2. Georg says:

    Da würde ich dir empfehlen, die Geräte mal Live anzusehen. Ich hab ein 78er und das Display ist nicht unglaublich viel besser, als das eines Dakota. Etwas schärfer und klarer, ja. Aber auch etwas schlechter, als das alte 60csx. (was aber auch damit zu tun haben kann, dass viele hintergründe nicht weiß gezeichnet sind, sondern leicht grau) Wie allerdings die Oregons im Vergleich sind, weiß ich nicht. Ich hatte noch nie eins in der Hand

  3. Max says:

    Ansehen vorher ist klar, mach ich immer ;). Ich denke aber auch, dass richtige Tasten als Navi auf dem Mopped mit Handschuhen immer noch besser zu bedienen sind, als Touchscreens.

  4. Mathias says:

    Verliert denn das Gerät öfter die GPS Verbindung? Das ist für mich das Hauptkriterium. Ich bin aber noch nicht schlüssig, welcher Hersteller am besten abschneidet.

    LG
    Mathias

  5. Ander says:

    Da der neue Garmin noch nicht auf dem Markt erhältlich ist, ist eine nötige “Live” Einschätzung noch nicht möglich gewesen.

  6. Tomie says:

    Wird sicher ein guter Nachfolger vom 60Csx. Ich persönlich halte von diesen Touchscreen GPS Geräten nicht viel. Für Geocachen sicher gut. Für länger Outdooraktivitäten oder auf Wintertour nicht zu gebrauchen. Aus diesem Grund freue ich mich auf dieses Modell. VG Thomas

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