Geocaching – ein 1. Versuch
Am Samstag (30.08.08) starteten wir (Sven, Dani und ich) eine langgehegte Geocaching-Expedition. Denn schon im Januar dachten wir an eine solche Unternehmung, doch es hätte nicht sein sollen! :-)
Aber nun gut, gestern war es dann so weit. Bei strahlendem Sonnenschein zogen wir mit unseren Hunden los. Sven hatte vorher ein paar Caches ausgesucht darunter auch die etwas schwierigeren (Klettern). Daraufhin packte ich auch die Kletterausrüstung in den Rucksack.
Kurz vor unserem eigentlichen Fussmarsch gab ich die Koordinaten im GPS ein. Das Gerät zeigte die Entfernung sofort an: +/- 300m. Nicht schlecht dachten wir… Doch es sollte etwas anders kommen. Als wir etwas gewandert waren, standen wir dann unverhofft vor einem Steilhang. Nach kurzem Überlegen mussten wir leider zugeben, dass wir den falschen Ausgangspunkt gewählt hatten. Ein Blick auf die Topo-Karte genügte und wir fuhren ins nächste Dorf.
Nach einer knappen halben Stunde erreichten wir schliesslich den Aussichtspunkt: noch 65m. Jetzt kam die Kletterausrüstung zum Einsatz, 30m liess ich mich ab. Doch vergebens, nichts zu finden. Auch von unterhalb des Felsvorsprunges war ein Vorankommen unmöglich.
Enttäuscht zogen wir ab. Nächstes Mal werden wir jedenfalls fündig werden, hoffen wir zumindest.
Fotos sind auf dem Freiluft-Blog zu bewundern, da wir unsere Kamera vergessen hatten…




Als ersten Geocache, einen aus zu wählen, wo man sich abseilen muss, ist aber auch sehr gewagt. Ich würde da erst solche vorschlagen, die man bequem zu Fuss erreichen kann. Wenn man davon einige gefunden hat, bekommt man ein gewisses Gespür dafür, wo die Caches versteckt sind.
Nett ist die GoogleMaps-Karte auf geocaching.com, wo man nahegelegene Caches findet.
Zu Hause dachten wir genau das gleiche, auch den Blick auf eine Topo-Karte kann an manchen Stellen von Nutzen sein! :-)
Aber einen netten Ausflug ins Grüne war es schon…
Ich hab am Sonntag nochmal einen “einfachen” Cache versucht zu finden. Doch selbst den habe ich nicht gefunden. Das GPS auf meinem Handy war einfach zu unpräzise. Jetzt hab ich ein Garmin Oregon 200 bestellt :)))
Das ist ja auch ein Multicache. Ist es an den Waypoints gescheitert? Probier doch mal einen traditionellen Cache mit einer guten Beschreibung. Di “Aal Zäiten”-Serie im Süden ist recht einfach zu finden (fast immer der gleiche Platz, wenn man den ersten gefunden hat) und quasi als Drive-In zu erledigen. Man kommt mit dem Auto bis wenige Meter an das Versteck heran. Als Tipp, falls man mal mit dem Auto dort unterwegs ist ;)
Die Waypoints waren nicht das Problem, ich kenne mich ja schliesslich gut in meinem Heimatort aus :) Das Problem war der Final, welcher ich zwar korrekt ausgerechnet habe, aber nicht finden konnte wegen dem unpräzisen GPS Signal.
Wenn ich mein neues Gerät habe, dann steuere ich erstmal einen klassichen Cache hier im Dorf an. Das müsste dann aber wirklich zu schaffen sein :))