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Therm-a-Rest – NeoAir im Test

Vor einigen Tagen konnte ich das momentane Aushängeschild vom bekannten Hersteller Therm-a-Rest in den Händen halten. Es handelt sich hier um die NeoAir Matte.

Die Matte wurde im letzten Jahr bereits von mehreren grossen internationalen Gremien, bestehend aus Medien und Industrie, zu einem der innovativsten Produkte des Jahres 2009 gewählt.

Am Wochenende hatte ich nun die Gelegenheit das Teil etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und zu testen. Erstmal fiel das kleine Packmass auf, knapp 23 cm lang und 10 cm im Durchmesser. Diese Massen sind nicht mit einer “normalen” Matte desselben Herstellers, welche immerhin  28 x 12 cm misst, zu vergleichen. Das Gewicht wurde zudem um fast die Hälfte reduziert.

Aufbau

Die Matte, welche gefaltet und zusammengerollt geliefert wird, ist relativ schnell ausgelegt. Im Gegenteil zu den klassischen selbstaufblasbaren Matten, muss diese hier wirklich aufgeblasen werden. Nach geschätzten 3 Minuten ist das Teil prall aufgeblasen und ist somit einsatzbereit. Auf den Fotos ist gut zu erkennen, dass sich das Schraubventil gut sichtbar im Kopfbereich befindet.

Liegekomfort

Nachdem nun die Matte im Iglu installiert wurde, konnte ich gleich probeliegen. Mit einer Dicke von knapp 6.3cm ist die Therm-a-Rest NeoAir wirklich sehr bequem und isoliert zudem recht gut. Bei der unten genannten Wärmeisolierung kann man sich also wirklich getrost in den Schnee legen. Da die Matte  quer in verschiedenen Kammern unterteilt ist, ist ein seitliches Abrutschen fast nicht möglich. Bei Matten anderer Hersteller, welche längs unterteilt sind, habe ich immer das Gefühl eingerollt zu sein oder abzurutschen. Hier wie gesagt, scheint dies nicht der Fall zu sein.

Das Ventil im Kopfbereich hätte stören können, so meine Meinung, jedoch lag ich da etwas falsch.

Was vor allem mich und meine Nachbarn im Iglu allerdings sehr störte, ist das Quietschen und Knarzen bei jeder Bewegung. Es war unmöglich sich zu bewegen ohne, dass gleich jeder es mitbekam. Es könnte allerdings sein, dass dies durch den Schnee bestärkt wurde. Jedoch ist in verschiedenen Foren zu lesen, dass die NeoAir auch bei anderen in diesem Sinne “Lärm” verursacht.

Einpacken

Das Einpacken gestaltet sich so wie der Aufbau als einfach und ist damit auch schnell erledigt. Aufpassen sollte man jedoch, wenn man auf einem feuchten und/oder nassen Untergrund gelegen hat. Die Matte (Material: Nylon) wird nicht feucht, es entsteht aber ein kleiner Wasserfilm auf der Unterseite. So sollte die Matten entweder vorher etwas getrocknet oder spätestens zuhause normals auseinandergerollt werden. Im Übrigen sollte die Matte nicht zusammengerollt gelagert werden.

Fazit

Die NeoAir hat so einige Vorteile gegenüber einer klassichen Isomatte, folgend sind nun die Vor- und Nachteile aufeglistet:

Positiv

  • kleines Packmass
  • gute Isolierung
  • geringes Gewicht

Negativ

  • Geräusche (Knarzen, Quietschen)

Die Matte ist ab knapp 95 EUR beim Händler des Vertrauens erhältlich.

Features

  • Grösse: 168cm x 51cm x 6.3cm (LxBxH)
  • Wärmedurchgangskoeffizient: 2.5
  • Gewicht: 370 g
  • Abmessungen der Verpackung: 23 x 10 cm
  • Volumen: 3300 cu. in

Partner: .de

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Kommentare (3)

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  1. Gesponsort oder selbst gekauft?

    Mir ist meine ProLite 4 in der Large Version einfach zu groß (Packmaß) und zu schwer, daher habe ich auch schon mit dem Gedanken gespielt sie gegen die NeoAir zu tauschen. Allerdings sind sie doch recht teuer.

    *mitdemscheunentorwink*

  2. Ander says:

    … “mit freundlichen Grüssen zur Verfügung gestellt” trifft es, glaube ich, am besten! ;)

  3. [...] einigen neuen Features ausgestattet und unterscheiden sich somit von den bekannten Herstellern, wie Therm-a-Rest und deren [...]

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