Yeti – Purity Daunenjacke

| Jacken | 05/02/2010 | 4 Kommentare

Der Alpinist trägt sie im Gelände, die Opernbesucherin überm Abendkleid, der Reisende in seinem Koffer auf dem Weg in ungewisse Wetterlagen.

Der Outdoor-Spezialist „Yeti“ hat eine Jacke entwickelt, die immer passt. Einen Grenzgänger zwischen Stadt und Land, für Temperaturen von frisch bis frostig. Sie ist der zweite Teil der „Companyon“-Serie; den Auftakt bildete der „leichteste Schlafsack der Welt“, dem kürzlich der renommierte Design-Preis „Red Dot“ verliehen wurde. „Für Companyon“, sagt Yeti-Geschäftsführer Kay Steinbach, „wollen wir Hüllen schaffen, die man überall hin mitnimmt, weil sie nahezu schwerelos wirken.“

Wiegt man zwei Roggenbrötchen in der Hand, begreift man das ungefähre Gewicht der Jacke – zwischen 200 und 250 Gramm, je nach Größe. Packt man die Semmeln in eine Tüte, hat man das Maß der Jacke, nachdem man sie in eine ihrer Seitentaschen verstaut hat.

Die Füllung besteht aus 95/5 Gänsedaune mit 800er Fillpower, der Bezug wird aus einem hauchdünnen Nylongarn gewonnen, das zu verweben weltweit nur eine Handvoll Maschinen in der Lage sind. Die Textur ähnelt der von Gleitschirmen; sie weist Wind und Wasser ab und hält Felswänden ebenso stand wie langen Fingernägeln.
„Daunenjacken, die vor extremen Minusgraden schützen, reichen allein nicht mehr aus“, sagt Steinbach. Die globale Erwärmung erzeuge immer überraschendere Wetterwechsel. „Diese Jacke ist eine Antwort auf den Klimawandel.“ Sie sei in einer lauen Spätsommernacht, die orkanartig mit Graupelschauer und jähem Temperatursturz endet, genau die richtige.

Technische Eigenschaften:

  • Purity, 240 Gramm (Größe L)
  • Füllung: 95/5 Crystal Down
  • Bauschkraft: 800+ cuin
  • Ausstattung: Frontreißverschluss, zwei
  • Seitentaschen mit Reißverschluss
  • Bezug: LightyGram Nylon,
  • Micro Ripstop-Gewebe
  • Packmaß: 22 x 10 x 10 Zentimeter

Mit einem Preis ab 299,95 Euro liegt Yeti mit der Jacke im guten Mittelfeld. Der Gewinn des Design Awards 2010 erklärt sich beim Anblick von selbst.

Quelle: yetiworld.com (via klettern.de)

Ein paar Worte zum Autor ()

Seit Jahren interessiert sich Aender für die Neuheiten in den Bereichen Trekking, Outdoor, Bergsteigen, Klettern. Besonders die Innovationen in Sachen technisches Equipment und Funktionalität wissen zu begeistern.

Kommentare (4)

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  1. “Der Gewinn des Design Awards 2010 erklärt sich beim Anblick von selbst.”

    Naja, das Braun ist nicht gerade jedermann Geschmack, und bei den Nähten in Brusthöhe könnte man meinen die/der Näher/in sei besoffen gewesen ;)

    Der Blick auf die technischen Eigenschaft erklärt wohl eher den Gewinn des Design Awards.

  2. mo-cacher says:

    Über Geschmack kann man ja nicht streiten. So praktisch wie das Ding auch ist, so unwahrscheinlich dass Madame das anzieht und für den Preis bleibts vermutlich eh im Laden. Da hilft auch das Argument mit der Oper über dem kleinen Schwarzen nicht mehr.

  3. schnitzel... says:

    …in der hoffnung, dass yeti wieder an die qualitäten vergangener tage anknüpfen kann…
    die technischen daten sind schon mal beeindruckend…
    aber das design??? will yeti nun auch den modesektor abdecken???

  4. CaLLiBRi says:

    Also ich mag das Michelin Design nicht, die Jacke sieht aus wie billiges Plastik… Evtl liegts auch nur am Foto…

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