Eisklettern – eine Herausforderung
Nach dem wir ja am Tag zuvor mit den Schneeschuhen unterwegs waren, tauschten wir die Schuhe gegen Steigeisen. Auch sonst nahmen wir eine etwas ungewohnte Ausrüstung mit, Eisgeräte und Eischrauben.
Nach einer 20-minütigen Wanderung durch den Oeschiwald erreichten wir den ersten Wasserfall.
Peter führte einen ersten Sicherheitscheck durch, so stellte er sicher, dass wir nicht unter herabhängenden Eiszapfen kletterten. Der Fachbegriff für diesen ersten Check lautet “objektive Sicherheit”.
Desweiteren schaut man sich noch die Eisbeschaffenheit an, das heisst, ob es spröde oder fest ist. Hier entscheidet sich ob nun überhaupt klettern kann oder nicht. Auch die richtige Wahl der Eisschrauben soll wohl überlegt sein.
Nachdem der Wasserfall für gut empfunden wurde, weiste uns Peter in die einzelnen Gerätschaften ein. Im Detail zeigte er uns wie man das Eisgerät richtig einsetzt, sowie man das Steigeisen in das Eis rammt. Nach 2-3 Versuchen meinte er, dass wir fit für die Kletterei wären. Zunächst fixierte er das Seil “toprope”, so dass beim Abrutschen eigentlich nichts Ernsthaftes geschehen konnte.
Ich muss schon sagen ein Spaziergang ist es nicht gerade, zumal man als Laie das Eisgerät sichtlich mit mehr Wucht ins Eis schlägt, und sich Letzteres verkantet und richtig fest sitzt. Optimal denkt man, doch fürs Vorankommen muss man eben besagtes Gerät mitführen. Und da braucht es wieder “vermeidbare” Kraft um den Pickel wieder zu lösen.
Nach guten 5 Stunden im Eis, hatten wir beide (Dani und ich) die nötige Kraft nicht mehr um, noch weiter zu klettern. So beendeten wir dieses Abenteuer gegen 16.00 Uhr und wanderten zurück zum Auto.
Als schwer erwies sich dann noch der Gang zur Kasse. Die beiden Touren waren nicht geschenkt, aber das Geld auf jeden Fall wert.
Fotos gibt es hier. Wie schon beim Schneeschuhwandern werde ich auch beim Eisklettern in einem weiteren Beitrag etwas ausführlicher auf das Equipment eingehen.




Wie hoch seid ihr denn da geklettert? Und was hat der Spass denn nun gekostet?
Der Wasserfall hat eine Länge von ca 60m, geklettert sind wir aber nur 2/3 davon.
Der Preis für eine private Tour (so wir eine gebucht hatten) liegt bei 500 CHF. Ansonsten ist eine Gruppentour wesentlich preiswerter.
[...] wie versprochen, komme ich auf das nötige Equipment fürs Eisklettern zurück. Die Grundausstattung [...]
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[...] Helm ist leicht (380g) und angenehm zu tragen, das Belüftungssystem scheint zu funktionieren. Beim Eisklettern wurde mir eigentlich nicht zu heiss unter dem [...]