Outdoorkleidung – nie mehr nass?
In der aktuellen Ausgabe des Magazins “Die Alpen” vom Schweizer Alpen-Club las ich einen interessanten Artikel zum Thema Nanotechnologie. Forschern an der ETH Zürich ist es nämlich gelungen Textilien so zu versiegeln, dass diese nicht mehr nass werden.
Diese spezielle Silikon-Imprägnierung welche auf die Faser aufgetragen wird, verhindert erfolgreich das Eindringen von Wasser. Ein Stoffmuster, welches man für mehrere Tage ins Wasser legte, konnte trocken herausgezogen werden.
Dank der Nanotechnologie bleiben die Textilien trocken und bieten noch weiteres Feature: die Stoffe sind weiterhin atmungsaktiv. Diese Eigenschaft macht es möglich dieses Verfahren auch in der Outdoor-Branche einzusetzen. So könnten beispielsweise Taucher trocken aus ihren “nassen” Neoprenanzügen steigen. Eine neue Textilmembran könnte also demnächst in der Outdoorbekleidung finden.
Weil das Interesse daran unterdessen weiter gewachsen ist, hat der Zürcher Forscher als Patentinhaber nun die Qual der Wahl: «Wir sind mit etlichen Interessenten aus dem In- und Ausland in Verhandlungen», erklärt Stefan Seeger. Er rechnet damit, dass die ersten neuartigen Produkte bereits im Winter 2010/11 marktreif sind.
Man kann also auf die kommenden Kollektionen der Ausrüster gespannt sein, ob und wiefern diese neue Technologie eingesetzt wird. Weitere Infos zum Thema gibt es im Magazin “Die Alpen”.









Wow, das nenne ich mal eine spannende Innovation. Fraglich ist aber, in wie fern diese Materialen dann auch atmungsaktiv sein werden. äund auch, was das Equipment kosten soll, ist die ganze Branche ja eh schon überhäuft mit überteuerten Kleidungsstücken.
Ich stelle mir aber schon vor, wie wie im Ganzkörperkondom im Regen Fahrradfahren ;-)