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Im Gespräch – Freagle.org

In der Reihe “Im Gespräch” geht es heute um ein junges und interessantes Projekt. Mein Interviewpartner Gerrit wird nun etwas genauer erklären um welche Idee es bei Freagle.org hier handelt.logo

Das Projekt “Freagle.org” besteht erst seit kurzem. Was kann man sich unter dem Namen vorstellen?

Freagle steht für “free Eagle” und das trifft auch den Kern der Sache. Wir wollen eine neue Möglichkeit schaffen die Länder dieser Erde zu bereisen: frei wie ein Adler und vor allem sehr kostengünstig.

Welche Idee steckt hinter dem Projekt? Was bedeutet “Outdoor 2.0″?

Freagle ist eine Art Couchsurfing für Wanderer, Naturliebhaber und Outdoorfreunde. Die Mitglieder helfen sich gegenseitig und geben sich einen Platz zum Zelten und frisches Wasser. Überall auf der Welt und natürlich kostenlos! Der Unterschied zu anderen Netzwerken dieser Art ist, dass jeder in der Regel jeden aufnimmt. Es ist weder eine akribische Routenplanung notwendig, noch muss man alle paar Tage ein Internetcafé aufsuchen. Man druckt sich einfach eine Karte von seinem Wandergebiet aus und los geht’s.

“Outdoor 2.0″ ist eine Anspielung an den Begrifff Web 2.0. Benutzer schaffen die Webinhalte selber und vernetzen sich. Web 2.0 hat das Internet revolutioniert und wir möchten das Wandern revolutionieren und wieder für breite Teile der Bevölkerung attraktiver machen.

Ich habe mich registriert. Wie kann ich mich nun aktiv an diesem Projekt beteiligen?

Freagle lebt hauptsächlich von Gastfreundschaft und Eigeninitiative. Wer die Zeltplätze anderer Mitglieder kostenlos nutzen möchte, muss zunächst selber ein Camp hinzufügen. Für Leute, die keinen Garten haben, gibt es auch andere Möglichkeiten sich einzubringen und an den Vorzügen der Gemeinschaft teil zu haben.

Welche Ziele verfolgt “Freagle” für die Zukunft?

Wir möchten ein möglichst dichtes weltweites Netz an Freagle Camps erschaffen. Das ganze fängt natürlich zunächst hier inperfect_campsite Deutschland an. Deutschland ist wunderschön. Immer mehr Deutsche machen in heimischen Gefilden Urlaub.

Aber in Deutschland wandern gehen oder gar eine Trekking Tour? Das scheint unmöglich, wenn man von einigen wenigen Hüttentouren absieht. Wenn man nicht wildcampen oder jeden Abend an Bauernhöfen klingeln will, steht man vor großen Unsicherheiten und Problemen. Es gibt einfach keine Infrastruktur mehr für Wanderer oder Fahrradreisende.
Ich möchte aber auch durch z.B. Südamerika wandern können. Einfach meinen Rucksack und ein Zelt dabei und ich brauch mir keine Sorgen machen, denn ich ich weiss hier und hier wohnt ein Mitglied von Freagle. Er ist auf Wanderer eingestellt oder freut sich um so mehr über die ersten Besucher. Bei ihm kann ich kostenlos zelten und vielleicht ein paar Vorräte erwerben. Er gibt mir wertvolle Tipps für die Umgebung und hat ein Telefon für Notrufe.

Wie schon erwähnt ist es ein sehr interessantes Projekt, welches sicher viele Mitglieder anziehen wird. Auf jeden Fall möchte ich Gerrit danken, dass er sich die Zeit genommen und sein Projekt kurz vorgestellt hat.

Auf diesem Wege möchte ich ihm und der ganzen Community alles Gute für die Zukunft wünschen. Auf, dass sich viele hilfsbereite Menschen in der ganzen Welt finden werden…

Kommentare (0)

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  1. Die Idee hinter Freagle ist sehr empfehlenswert. Wir hatten selbst schon darüber nachgedacht, ein Netzwerk von Zeltplätzen für Kohte und Jurte zu stricken, aber Freagle ist viel umfangreicher und deswegen sicher auch um vieles erfolgreicher. Wir wünschen dem Projekt alles Gute und sind gerne bereit es zu unterstützen.

    Ralph

  2. [...] 2.0″. Die Infos zu diesem Netzwerk kommen direkt von seinem Entwickler Gerrit, der trekking.lu ein Interview gab. Outdoor 2.0 soll eine Anspielung auf Web 2.0 sein, wobei hier die Nutzer nicht [...]

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